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Arbeit und mehr

Frauen in der Kreativwirtschaft

Als interdisziplinäre feministische Forschungswerkstatt interessiert sich „in{ }fem“ für die verschiedensten Aspekte von Arbeit und Leben – besonders unter genderspezifischen Gesichtspunkten.

Hierzu zählen der historische Wandel von Arbeitsverhältnissen und die daraus resultierenden sozioökonomischen Implikationen: Was bedeutet die Erosion des fordistischen Normalarbeitsverhältnisses mit seinem idealtypischen „männlichen Familienernährer“? Was kommt nach der postfordistischen Informations- und Dienstleistungsgesellschaft? Wohin führt die allerorts proklamierte „Feminisierung der Beschäftigung“? Wie verhält es sich mit immaterieller und affektiver Arbeit?

Uns beschäftigen ebenso neue Formen der Arbeit: die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse, ob Ich-AGs oder McJobs; auch abseits der „Prekarisierungsfalle“ sind uns dergestalt segmentierte Arbeitsmärkte eine genauere Untersuchung wert. Warum betrifft Atypisierung mehrheitlich Frauen?

Wir wagen uns über das Terrain der außerhäuslichen Erwerbsarbeit hinaus und interessieren uns zudem für die Reproduktionstätigkeiten: Nicht nur die typischerweise von Frauen verrichtete unbezahlte Hausarbeit gelangt bei „in{ }fem“ ins Blickfeld, sondern auch die Organisierung der Pflege-, Betreuungs- und Erziehungsarbeit und deren Wirkungsweise auf das Geschlechterverhältnis. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Rolle von Migrantinnen als „Hausarbeiterinnen“.

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