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Migration

Multikulturelle Gesellschaften sind erhebliche Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sowohl in den Medien als auch in der Wissenschaft und im Alltagsdiskurs finden hitzige Debatten um das Tragen des Kopftuches, Beitritt der Türkei zur EU, Asylpolitik, Differenzen und gleiche Rechte statt. Häufig werden die aktuellen Entwicklungen mit den Schlagwörtern Feminisierung und Beschleunigung charakterisiert. Die Beschäftigung von in{}fem mit Migration zeichnet sich vor allem als Querschnittsthema in allen Fachbereichen aus. Migration aus internationaler, transnationaler, innerpolitischer aber auch entwicklungspolitischer Perspektive sind relevante, einander ergänzende Teilbereiche der Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das permanenten Veränderungen durch Globalisierung, Kommunikation u. a. unterliegt. Merkmal der Entwicklungen im Bereich der Migration sind vor allem die steigenden Polarisierungen. Indem die einen Differenzen und neue Nachbarschaften als gesellschaftliche Bereicherung feiern, versuchen Andere möglichst homogene Gesellschaften zu erhalten, bzw. die Anderen, an die kulturellen und sozialen Praktiken der Mehrheiten im Rahmen von Assimilation anzugleichen. Migration wird im Rahmen der Beschäftigung durch in{}fem breit gefasst und integriert Arbeitsbereiche wie Integration, Arbeitsmarktpolitik, Identität, Sozialpolitik, Identität und Asyl um einerseits theoretische Positionen in diesen Bereichen zu diskutieren, aber auch die Auseinandersetzung mit relevanten Praxisfeldern zu integrieren. Zentrale Begriffe wie kulturelle Identität, Differenz und Hybridität spielen auch im Kontext lokaler migrantischer Subjekterfahrungen eine relevante Rolle. Damit stehen auch Strategien der Ausgrenzung und Hierarchisierung im Zentrum des Interesses. In{}fem setzt sich mit Prozessen der Globalisierung und den Veränderungen von Politiken und ihren Einflüssen auf Formen von gendered Migration auseinander. Positioniertheiten von Frauen im Bereich der Migration in Geschichte und Gegenwart und im Speziellen auch in der Theorienentwicklung sind Arbeitsbereiche von in{}fem, da alle gesellschaftspolitischen Fragen auch mit Fragen der Differenz und der Gleichheit (mit Differenzen) verbunden ist.

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