Umwelt und Nachhaltigkeit
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Im Zusammenhang mit dem globalen Klimawandel erleben Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen wieder einen enormen Aufschwung. Die Frage nach einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde ist aktueller denn je. Nachhaltigkeit hat aber nicht nur mit Ökologie und Ökonomie zu tun. Im Sinne eines mehrsäuligen Nachhaltigkeitskonzepts müssen auch soziale, politische und kulturelle Zusammenhänge berücksichtigt werden.
Neben der intergenerativen Gerechtigkeit – der Umgang mit den natürlichen Ressourcen soll auf eine Art und Weise erfolgen, dass die Möglichkeiten der nachfolgenden Generationen nicht eingeschränkt werden – ist v. a. auch auf eine Gerechtigkeit zwischen den Gesellschaften, sozialen Schichten, Geschlechtern etc. Rücksicht zu nehmen. Nicht nur nationale sondern auch globale Zusammenhänge sind hier zu betrachten.
Im Zusammenhang mit der Diskussion über Mülltrennung oder nachhaltigen Konsum wurde von der feministischen Nachhaltigkeitsforschung in den späten 1990er Jahren eine Privatisierung und Feminisierung der Umweltverantwortung festgestellt. Das Thema Umwelt wurde – oftmals begleitet von moralisierenden Argumentationen – überwiegend auf den privaten Reproduktionsbereich verschoben. Aktuelle Umweltkrisen wie z. B. der Klimawandel verdeutlichen jedoch, dass die Konzepte der letzten 25 Jahre unzureichend waren, um den globalen ökologischen Problemen wirksame Maßnahmen entgegenzusetzen.
Von Ökofeminismus über feministische Naturwissenschaftskritik bis zu Queer Ecology – seit den 1970er Jahren gibt es viele Stimmen aus der Frauenbewegung sowie von Feministinnen aus unterschiedlichen Disziplinen (von den Naturwissenschaften bis zu den Sozial- und Geisteswissenschaften), die sich kritisch zum gesellschaftlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen äußern und geäußert haben. Vor diesem vielfältigen theoretischen Hintergrund versucht in{}fem, sich in den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs einzubringen und eine Position zu ökologischen Themen zu entwickeln.
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